Über das Buch "Lebenslinien – Menschen im Krieg"

Neuerscheinung ab 15. März 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Buch der Erinnerung

Häufig wird die Erinnerung an vergangene Ereignisse in der Familie, im eigenen Leben, als die alleinige Form der Erinnerung wahrgenommen. Sie ist ohne Zweifel ein wichtiger Teil unseres Zusammenlebens, weil sie uns die unauflösliche Verknüpfung unserer Gegenwart mit unserer Vergangenheit deutlich macht. Im erweiterten Sinn ist jedoch die Erinnerung an übergeordnete Ereignisse, Krieg, Frieden, Hunger, Leid ganzer Nationen und sozialer Gesellschaften ebenso wichtig. Sie weist über unsere eigenen Grenzen hinaus. Sie ist die menschliche  Form des Erinnerns, die neben dem „Ich“ das „Du“ des Anderen gleichberechtigt zulässt. In der heutigen Zeit, in der in vielen Ländern und Köpfen der Menschen ein neuer Nationalismus aufblüht, ist es unerlässlich sich mit der Vergangenheit zu befassen, zu recherchieren und Kenntnisse zu erwerben. Nur wer die Vergangenheit kennt, kann sich erinnern. Nur wer die Vergangenheit versteht, kann Schlüsse aus den vergangenen Ereignissen ziehen. Nur wer Kenntnisse hat wird frühzeitig bemerken, ob und wie sich diese vergangenen Ereignisse auf die Gegenwart auswirken                   

Unsere deutsche Vergangenheit wirft wieder lange Schatten voraus. Häufig dunkle Schatten, die nicht viel Gutes versprechen. Gerade in diesen Tagen erleben wir, wie funktionierende Demokratien  in Nationalstaaten und Diktaturen  umgewandelt werden sollen. Wie Protektionismus und Ausgrenzung von Menschen wieder hoffähig werden. Bleiben wir wachsam, kritisch und geschichtsbewusst.

In 25 analytisch-biographischen Kapiteln des  Buches „Lebenslinien- Menschen im Krieg“ werden Ereignisse der Kriegszeit 1939-1945 thematisiert, analysiert und verständlich dargestellt. Intensive Recherchen, Zeitzeugenberichte, Dokumente und Fotos zu den Themenfeldern Krieg und Frieden, Kämpfe im Südwesten, Kriegsende im Elsass und den Vogesen, Widerstand und Repression, Kriegseinsatz von Jugendlichen und kriegstypische Biographien zeichnen ein eindringliches Bild der damaligen Lebenswirklichkeit. „Lebenslinien-Menschen im Krieg“ berichtet über Schicksale von Menschen aus Deutschland, Kanada, England, Australien und Neu-Seeland. Es ist ein Buch, das detaillierte Einblicke in ein fast vergessenes Stück Kriegssozialgeschichte ermöglicht und zum Nachdenken anregen soll.

Bitte folgen Sie den Leseproben aus dem Buch "Lebenslinien - Menschen im Krieg"

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles Thema

Flucht und Vertreibung

1945 Die Flucht von Bublitz/Pommern, nach Tönning/Schleswig-Holstein

Autor Wolfgang Quade

https://www.spurensuche-wiedeking.de/flucht-vertreibung/1945-flucht-von-bublitz-pommern-nach-t%C3%B6nning-schleswig-holstein/

   Silja Maria Wiedeking
Writer - Journalist - Author 

www.silja-wiedeking.com 

Zum Vergrößern bitte auf die Fotos klicken.

Vor dem Vergessen bewahren

Foto ca. 1937 

Josef Märte

aus Sipplingen am Bodensee. 

Josef wurde am

18. 09. 1919 in Sipplingen geboren und wird seit dem

03. 08. 1044 in 

Stupia - Pacanow /Polen vermisst. 
Laut Meldung war Josef am 3. August 1944 bei der

2. Kompanie leichte Feldwerftabteilung (motorisiert) I/40 
An Josef wird noch heute auf dem Grabstein seiner Eltern und Schwester auf dem Friedhof in Sipplingen erinnert. 

Foto 2017 

Auf Spurensuche

 

Jüdischer Friedhof in Bad Buchau. Foto August 2016

Besuchen Sie bitte auch die Seite

http://www.judeninbuchau.de/ 

Der Durnbach War Cemetery und das Durnbach Cremation Memorial ist eine Kriegsgräberstätte der Commonworlth War Graves Commission, die in Gmund am Tegernsee im Ortsteil Dürnbach liegt. Foto Juli 2016

Diese beiden Fotos zeigen Wolfgang, Jürgen und Elmar bei der Spurensuche im Bereich der ehemaligen Nachtjagdstellung in Eppingen. Fotos März 2016

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